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In dieser Woche ist Wolfgang Hamer vom Lehrstuhl für Landschaftsökologie und Geoinformation der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zu Besuch in der MARS-Gruppe.

Er untersucht im Rahmen seiner Doktorarbeit die Ausbreitung des Mehltaus in Weizenfeldern mit dem Ziel, eine Vorhersage des Befallsverhaltens zu ermöglichen. Das zu diesem Zweck entwickelte Vorhersagemodell basiert auf einem stochastischen Ansatz mit Methoden des maschinellen Lernens. Dieser soll nun versuchsweise in ein individuenbasiertes Modell für die MARS-Plattform überführt werden.

Von dieser Portierung erhoffen sich beide Seite Vorteile: Wolfgang Hamer möchte herausfinden, ob sich die Multiagentensimulation ebenfalls zur Untersuchung seiner Fragestellung eignet und ob genügend Wissen über den Ausbreitungs- und Infektionsprozess vorliegt, um diese feingranulare Modellierung durchzuführen. Sollte dies gelingen, kann der Ergebnisvergleich dieser unterschiedlichen Ansätze wertvolle Erkenntnisse zu Tage bringen. Für das MARS-Team ist dies ein neuer Anwendungsfall, welcher das System testet und hilfreiches Nutzer-Feedback liefert.

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